So arbeitet es
Quelle, Werkbank, Library — und warum das Original dabei nichts abbekommt.
Die wichtigste Regel zuerst
Das Original wird nicht angefasst. Im Standardmodus liest CheeTag die alte Sammlung nur, und daneben wächst Stück für Stück eine neue, sauber sortierte Library. Wer den Speicherplatz dafür nicht hat, kann direkt im Originalordner aufräumen — dann wird nichts gelöscht, sondern in eine Ablage geschoben, und jede Änderung lässt sich rückgängig machen.

Die fünf Schritte
- Erfassen — jede Datei wird gelesen: Format, Tags, Cover und ein Prüfwert über die reinen Audiodaten.
- Erkennen — der Fingerabdruck geht an AcoustID, die Treffer werden mit MusicBrainz abgeglichen. Heraus kommt ein Vorschlag mit Trefferquote.
- Prüfen — Album für Album, vorher und nachher nebeneinander. Die Maschine schlägt vor, der Mensch entscheidet.
- Übernehmen — kopieren, taggen, Cover einsetzen, sauber benennen.
- Verifizieren — die neue Datei wird noch einmal gelesen. Erst wenn die Tags stimmen und die Musik bitgenau dieselbe ist, ist ein Titel fertig.
In Ruhe, Stück für Stück
Alles läuft als Hintergrundarbeit, die sich abbrechen und fortsetzen lässt. Man kann heute zwanzig Alben machen und in drei Wochen weiter — der Fortschritt steht jederzeit da.
Neue Musik danach
Ist die Library aufgebaut, kommt neue Musik über einen Eingangsordner hinein: hineinkopieren, einlesen, prüfen, bestätigen. Liegt das Album schon da, schlägt CheeTag vor, die schlechtere Fassung zu ersetzen — und schiebt die alte in die Ablage statt in den Papierkorb.